Promotion – Bausteine von Theorie und Analyse des ›Wiedererzählens‹
In meiner Dissertation adaptiere ich die mediävistische Idee eines Wiedererzählens für digitale Spiele. Ich frage danach, ob es so etwas wie ein medienübergreifendes Wiedererzählen gibt, was Wiedererzählen eigentlich ist und welche narrativen Verfahren dabei besonders zur Geltung kommen und schließlich, wie wiedererzählte Texte funktionieren. Anhand ausgewählter Spiellektüren versuche ich, mich diesen Fragen zu nähern. Die vornehmlich untersuchten Spiele sind ›Pokémon: Omega-Rubin‹, ›Pokémon Legends: Arceus‹, ›Ghost of Tsushima‹ sowie ›The Legend of Zelda: Breath of the Wild‹. Ziel ist, sowohl einen Beitrag zur mediävistischen Diskussion zum Wiedererzählen als auch zur Analyse und Interpretation digitaler Spiele zu leisten. Vorarbeiten können hier und hier gefunden werden.
LiGa – Literary Game Studies
Unter dem Laben ›LiGa‹ organisiere ich regelmäßige Kolloquien und diskutiere und denke mit Kolleg*innen über gemeinsame Themen, Schnittmengen und Theorie- sowie Analyseim- und exporte nach. Es geht um transmediales Erzählen, Figurenanalysen, Remediation, Kanon, Kritik, Geniediskurse uvm. Zur Zeit finden LiGa-Kolloquien ein mal im Monat im Rahmen des Literatursalons des Young Academics Netzwerks ›Ludobande‹ statt.
Call for Paper – »It’s Dangerous to go alone! Take this [method].«
Methoden zur Analyse von digitalen Spielen am Beispiel der ›The Legend of Zelda‹-Reihe
›The Legend of Zelda‹ ist ein in den Game Culture Studies derart etablierter Untersuchungsgegenstand, dass bereits 2020 Zelda Studies als Teilbereich der Game Culture Studies vorgeschlagen wurde (Cirilla 2020, 2). Der Begriff verweist auf zwei Aspekte, die auch den hier geplanten Band prägen: Einerseits sollen Spiele der ›The Legend of Zelda‹-Reihe Untersuchungsgegenstand sein, andererseits steht die Frage, wie man mit welchen Methoden digitale Spiele und Spielkulturen erforscht, selbst im Vordergrund. Mehr…